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Aschenkreuz, Bild Wikipedia
22.02.2012 - Aschermittwoch
Mülheim / Köln - Der Aschermittwoch markiert das Ende des Karnevals und den Beginn der Fastenzeit. Dieser Zeitraum von sieben Wochen vor Ostern wird von den Christen als Passionszeit bezeichnet. Sie soll an das 40-tägige Fasten Jesu Christi zur Vorbereitung seines öffentlichen Wirkens erinnern.

In den Messen bekommen die Gläubigen zum Zeichen ihres Fastens ein Aschenkreuz auf die Stirn gezeichnet. Das Aschekreuz ist allerdings so dauerhaft wie der Fastenvorsatz:  Die im Christentum für Werktage gebotene Enthaltung in der Fastenzeit wurde im 20. Jahrhundert merklich gelockert.

Der Abschied vom "Fleischlichen" wird vielerorts mit einem leckeren Fisch-Essen begangen. Die Gläubigen verteidigen diesen Fastenverstoß mit zwei Entschuldigungen: Erstens ist "Fisch kein Fleisch" und zweitens sollte "Fisch schwimmen". So gestärkt lässt sich die Fastenzeit gut in Angriff nehmen. (rb/MF)
Grafik Stadt Köln
22.02.2012 - Einzelhandelskonzept Bezirk Mülheim
Mülheim - Die Stadt Köln hat ein Einzelhandels- und Zentrenkonzept für das Kölner Stadtgebiet erarbeitet. Es beinhaltet eine Beschreibung und Bewertung der Geschäftszentren in Köln sowie Handlungsempfehlungen für deren Entwicklung. Damit ist es eine verlässliche Arbeits- und Entscheidungsgrundlage für Verwaltung, Politik, Einzelhandel, Investoren und Immobilieneigentümer.

Das Konzept für den Stadtbezirk Mülheim wird am Montag, 27. Februar 2012, 19 Uhr, Aula Genovevagymnasium, Genovevastraße 58-62, Köln-Mülheim für Mülheim, Buchforst, Buchheim, Stammheim und Flittard vorgestellt. Am Mittwoch, 29. Februar 2012 um 19 Uhr in der Aula der Katholischen Grundschule Dellbrück, Urnenstraße 7, Köln-Dellbrück für Dellbrück, Holweide, Höhenhaus und Dünnwald.

Die Bürger können Anregungen, Bedenken und Meinungen zur Planung für den Stadtbezirk Mülheim vortragen. Sie haben bis zum 14. März 2012 die Möglichkeit, Stellungnahmen zum Konzept schriftlich beim Bezirksbürgermeister für den Stadtbezirk Mülheim, Bezirksrathaus, Wiener Platz 2a, 51065 Köln einzureichen. (Stadt Köln)
Das neue Karnevalsmotto für die Session 2013 steht fest. (Bild: Worring)
22.02.2012 - Karnevals-Motto 2013
Mülheim / Köln - Noch am Rosenmontag war Christoph Kuckelkorns Mund wie zugenäht. Befragt nach dem neuen Motto für die Karnevalssession 2013, brachte der Zugleiter keinen Ton über die Lippen. Doch am Dienstag wurde das Geheimnis im Gürzenich gelüftet: "Fastelovend em Blot. He un am Zuckerhot" heißt es und bezieht sich auf die junge Städtepartnerschaft mit Rio de Janeiro.

Das Logo zeigt ein rotes Herz, in dem Konfetti wie Blutkörperchen tanzen. Im Hintergrund sind Kölner Dom und Zuckerhut zu sehen. "Das Festkomitee hat bereits Kontakte zu Rio geknüpft", begründete Zugleiter Kuckelkorn das Motto. Begleitet wurde die Verkündung vom lautstarken Auftritt einer Sambagruppe samt leicht bekleideter Tänzerinnen. (KStA)

Kommentar: Der Karneval verbindet die Völker rund um den Planeten in friedlicher Feierlaune: Eine Städtefreundschaft mit Rio und chinesische Jecke auf den Kölner Zügen. Gutmütiger Spott statt Hasstiraden; närrische Sitzungs-Raketen statt Granaten auf das Volk. Wir sollten den Karneval für den nächsten Friedens-Nobelpreis vorschlagen! (rb/MF)